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Evangelischer Kirchenkreis Südthüringen

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Kanzelreden im Advent „Er macht meinen Weg eben und frei“ (2. Samuel 22,33)

Die letzte Veranstaltung am Freitag, 19. Dezember, 19.30 Uhr, Ev. Kirche Rippershausen. Eine Reihe des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Meiningen in Zusammenarbeit mit der Leserinitiative Publik-Forum e.V.

Bevor Maria ihr Kind Jesus in die Krippe legt, wickelt sie es in Windeln, erzählt die Weihnachtsgeschichte. Was für eine überflüssige Bemerkung. Ein Säugling bekommt Windeln angezogen, jeden Tag unzählige Male auf der ganzen Welt, eine pure Selbstverständlichkeit. Warum steht sie ausdrücklich da, zwischen frohlockendem Engelsgesang, eilendem Hirtenbesuch und kostbaren Königsgeschenken? Womöglich deshalb: Jesus ist verwickelt, von Beginn seines Lebens an, eingebunden in die Geschichte und verwoben in die Geschicke der Menschen. Das Baby Jesus kann strampeln, doch es ist in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, begrenzt durch die Umstände, Widrigkeiten und Zweifel, in die hinein es geboren wurde, wie jeder Mensch auf der Welt.

Es ist verwickelt: das Kind in der Krippe. Und überhaupt, mit unserer Welt - damals wie in heutiger Zeit, in der selbstherrliche Regierende ihre Macht missbrauchen und internationale Vereinbarungen missachten; in der Friedensbemühungen an Hass-Lust und Kriegs-Sucht scheitern; in der gesellschaftliche Auseinandersetzungen auf Grundlage von Feindseligkeit und Kaltherzigkeit geführt werden; in der die Bedrohung der Schöpfung den Blick auf eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft versperrt. Was sollen wir da anfangen mit einem Propheten-Satz voll überbordender Zuversicht wie: „Er macht meinen Weg eben und frei“? Woher soll Orientierung kommen, und wie soll Frei-Sein gehen angesichts der verworrenen Realität, der undurchsichtigen Verwicklungen und beängstigenden Entwicklungen der Gegenwart? Vielleicht so: blindlings auf Gottes Zuwendung vertrauen, unbeirrt Hoffnungszeichen erkennen, leichtfüßig neue Wege suchen, trotzig das Unmögliche träumen. Aber reicht das, um nicht den Mut zu verlieren, um der Hilflosigkeit stand zu halten und Verzweiflung zu überwinden?

Dieser Frage stellen sich die diesjährigen Kanzelreden. Sie werden im Rahmen einer Andacht gehalten, anschließend sind alle Interessierten herzlich zum Austausch und zur Diskussion eingeladen.

Montag, 24. November, 19.30 Uhr, Ev. Kirche Neubrunn

Hingabe an Gott im Dienst an den Menschen

Mechthild Thürmer (*1958) ist Äbtissin der Benediktinerinnen-Abtei Maria Frieden in Kirschletten (Oberfranken). Wegen ihres Engagements für Flüchtlinge wurde sie u.a. mit dem Göttinger Friedenspreis und mit der Verdienstmedaille des Landkreises Bamberg in Silber ausgezeichnet. Von 2015 bis 2020 hatte sie über 35 Menschen Kirchenasyl gewährt und daraufhin einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Bamberg erhalten, der 2023 eingestellt wurde. Der Fall erregte bundesweit Aufsehen.

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Veranstaltung muss wegen Krankheit ausfallen!

Mittwoch, 10. Dezember, 19.30 Uhr, Dorfkirche Unterkatz

(keine Überschrift)

Helene Braun (*1997) ist jüdische Theologin und studiert Rabbinat am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam. Als prägnante junge jüdische Stimme in Deutschland wirkt sie als Influencerin, hält Vorträge und widmet sich der Bildungs- und Aufklärungsarbeit zu den Themen interreligiöse Arbeit, Feminismus, Diskriminierung in ihren verschiedensten Formen, LGBTIQ+ und Nachhaltigkeit. Regelmäßig ist sie Gesprächspartnerin auf Podien und Gast verschiedener TV- und Digital-Formate.

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Montag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, St. Leo-Kirche Bibra

Die Nacht ist vorgedrungen – von der inneren Freiheit

Siegfried Eckert (*1963) ist Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Leverkusen-Mitte. Lange Zeit war er Synodalbeauftragter für den Kirchentag und Landessynodaler der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der Autor verschiedener Predigtstudien, Aufsätze und Bücher leitete Pastoralkollegs und engagiert sich bundesweit im Bereich Kirche und Kultur sowie im christlich-jüdischen Dialog. Nach dem Reformationsjubiläum 2017 gründete er das Netzwerk Forum Reformation.

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Freitag, 19. Dezember, 19.30 Uhr, Ev. Kirche Rippershausen

Pazifismus, der der Realität auf Maul schaut

Andreas Hamburg (*1973) ist Pfarrer der ev. Kirchengemeinde St. Markus in Bremen und Friedensbeauftragter der Bremischen Landeskirche. Der in der Ukraine geborene Russlanddeutsche kam mit 21 Jahren nach Deutschland, studierte Theologie und war 10 Jahre lang für die Deutsche Ev.-Luth. Kirche der Ukraine in Charkiw und Odesa als Pfarrer tätig. Er ist Mit-Initiator eines breiten Netzwerks in der Stadt Bremen zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine.

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Bitte beachten Sie, dass die Kirchen nur wenig (Neubrunn) oder gar nicht (Unterkatz, Bibra, Rippershausen) geheizt werden können.

 

Auf Ihren Besuch freuen sich die gastgebenden Pfarrer und Kirchgemeinden

Florian Freiberg – Gemeinde Neubrunn

Donald Molin – Gemeinde Unterkatz

Max Grundke – Gemeinde Bibra

Sebastian Wohlfarth – Gemeinde Rippershausen

und die Verantwortlichen

Anna Gann und Birgit Tasler

 

Informationen

Ev.-luth. Kirchenkreis Meiningen

Neu-Ulmer Str. 25b

98617 Meiningen

Telefon 03693 8409-23

Fax 03693 8409-26

E-Mail suptur@ev-kirche-meiningen.de 

www.kirchenkreis-meiningen.de

 

Leserinitiative Publik-Forum e.V.

Telefon 06171 7003-17

Fax 06171 7003-40

E-Mail lip@publik-forum.de

www.publik-forum.de

 

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