Andacht
zum 18. Januar von Pfarrer Max Grundke, Bibra
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich wünsche Ihnen, dass Sie gut in das neue Jahr gestartet sind und die ersten Momente der Freude erlebt und genossen haben. Wie herrlich sind die Momente, in denen wir unbeschwert lachen und die ganze Welt vergessen. Wie wertvoll sind diese Abende und Stunden, an die wir uns auch am Ende des Jahres mit einem Lachen zurückerinnern werden.
Wie herrlich ist es Schönheit, Freude im Alltag und den unerwarteten Momenten zu erleben und mit einem breiten Lächeln beschenkt durch den Tag zu gehen.
Den Wunsch die Herrlichkeit in Person, Gott selbst zu sehen, hatte auch schon Moses aus dem ersten Testament der Bibel.
In der alttestamentlichen Lesung für diesen Sonntag lesen wir, wie Moses gegenüber Gott den Wunsch äußert ihn selbst und seine Herrlichkeit zu schauen. In der Geschichte sieht Moses zwar Gott nicht vollständig, doch er bekommt einen Eindruck von der Schönheit Gottes. Wie ehrlich aber Moses in dieser Situation ist! Er bittet Gott: „Lass mich dich schauen und sehen! Ich will dich sehen von Angesicht zu Angesicht.“.
Hier spricht mir Moses aus dem Herzen: Gott zu schauen, für sein Wirken in meinem Leben offen zu sein und die Spuren seiner Herrlichkeit in meinem Leben zu entdecken.
Ich habe es selber erleben dürfen in Bewahrung, in Freude und auch in den herausfordernden Situationen, und ich bin mir sicher: diese Segensspuren gibt es! Dieser Gott, der in Jesus Christus in seiner Herrlichkeit und Liebe für uns in unsere Welt kam, der begegnet mir auch im Alltag und spricht Ihnen und mir zu: „Du bist unendlich und bedingungslos geliebt, in den Höhen und in den Tiefen des Lebens.“.
Ich bin mir sicher, wenn wir die Augen offen halten, wenn wir Gott selbst nach seiner Herrlichkeit fragen und ihm unsere Sehnsucht nach seinem Licht in der Dunkelheit hinlegen, dass wir Gott auch entdecken können.
Ich wünsche Ihnen, dass da, wo Fragen sind, Entdeckungen treten; da, wo Dunkelheit spürbar ist, das Licht Gottes hineinscheint und dass Segenspuren im Rückblick auf die ersten Tage des Jahres 2026 sichtbar werden und weitere Segensmomente in diesem Jahr auf Sie zukommen, auf die Sie gerne am Ende des Jahres zurückschauen werden.
Ich wünsche Ihnen den Frieden und den Segen Gottes,
Ihr Pfarrer Max Grundke