am Karfreitag 15 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche Eisfeld
Zur Passionszeit gibt es wieder einen besonderen kirchenmusikalischen Höhepunkt: das „Stabat Mater“ von Antonio Vivaldi, das die Leidensgeschichte Jesu aus der Perspektive seiner Mutter Maria erzählt. Das 1712 erstmals in Brescia aufgeführte Werk hatte der berühmte italienische Barockkomponist für eine solistische Altstimme geschrieben, einen Countertenor, möglicherweise aber auch für eine Frauenstimme, denn Vivaldi unterrichtete die Mädchen des „Ospedale della Pièta“ in Venedig, die seine Musik auch im Gottesdienst aufführten. Denkbar ist auch, dass er es einer der großen Opernsängerinnen seiner Zeit auf den Leib schrieb.
In Eisfeld erklingt sein Werk in einer Fassung für zwei Soli, Chor und Streichorchester.
Ergänzt wird die Passionsmusik durch eine Karfreitagsmusik des Königsberger (i. Fr.) Komponisten Wolfgang Carl Briegel, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 400. Mal jährt.
Julia Lucas, Sopran
Juliane Rogsch, Alt
Kantoreien Eisfeld und Hildburghausen
Collegium musicum Hildburghausen
Leitung: Torsten Sterzik